Legal Tech Nachrichten

Legal Tech rightmart schließt Serie B-Finanzierung in Höhe von 27,5 Mio. EUR ab

Die rightmart Group, einer der führenden Legal Tech-Anbieter für Verbraucherrechtslösungen, sichert sich 27,5 Mio. EUR – und schließt damit die bisher größte Series B-Finanzierung für Legal Tech-Unternehmen mit Verbraucherfokus in Deutschland erfolgreich ab. Diese wurde von zwei strategischen Investoren getragen: dem Rechtsschutzversicherer KS/AUXILIA, der bereits in der vorherigen Series A-Finanzierungsrunde investierte, sowie der LVM Versicherung, die als neuer Investor an Bord ist. Beide Investoren verfolgen langfristige Pläne, rightmart gemeinsam mit den Gründern aufzubauen. Der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe des Bundeskartellamts.

Seit ihrer Gründung 2016 verzeichnet die rightmart Group ein organisches Wachstum von durchschnittlich 60 % pro Jahr. Um dieses Wachstum weiter zu beschleunigen und Skaleneffekte zu maximieren, hat das Unternehmen die Series B-Finanzierungsrunde eingeleitet.

Die Finanzierungsrunde soll nicht nur das organische Wachstum von rightmart unterstützen, sondern markiert auch den Start einer Konsolidierungsstrategie für den Verbraucherrechtsmarkt. So strebt das Bremer Unternehmen u. a. an, unterschiedliche Legal Techs zu konsolidieren und in Zusammenarbeit mit Partnerkanzleien die größte und bekannteste Kanzleimarke für Verbraucherrecht aufzubauen. Letzteres soll anorganisch auf Basis einer Roll-up-Strategie für Kanzleien beschleunigt werden. Marco Klock, Gründer von rightmart: „Ob für Legal Techs oder Kanzleien: Im Rechtsmarkt für Verbraucher sind Skaleneffekte notwendig. Die Entscheidung, auch anorganisch zu wachsen, beschleunigt das Rennen in diesem ‘Winner takes it all-Markt’ noch einmal deutlich.“

Rainer Huber, Vorstandsvorsitzender des Erstinvestors KS/AUXILIA: „Bei unserer Erstinvestition 2019 war unsere These, dass die Verbindung zwischen Rechtsschutz und Rechtsdienstleistung für unsere Kunden und die deutschen Verbraucher ideal ist. Heute wissen wir es. Deshalb ist rightmart für uns eine perfekte strategische Investition.”

Der deutsche Verbraucherrechtsmarkt besitzt ein geschätztes Volumen von etwa 9 Mrd. EUR und wächst – getrieben durch neue Geschäftsmodelle und eine verstärkte Medienberichterstattung über rechtliche Probleme und deren Lösungen – kontinuierlich. Zugleich leidet der Markt unter dem demografischen Wandel, der die Verfügbarkeit von Kanzleien in der Fläche schwinden lässt. Nicht zuletzt haben kleinere Kanzleien Schwierigkeiten, mit dem technologischen Fortschritt mitzuhalten und die notwendige rechtliche Qualität anzubieten, insbesondere in Zeiten von Rechtsskandalen wie Wirecard, dem Dieselskandal und wiederkehrenden Datenlecks.

Die Partnerkanzleien der rightmart Group begegnen diesen Entwicklungen mit modernen und bedarfsgerechten Rechtsdienstleistungen mit klarem Verbraucherfokus. Das Ziel: Rechtsprobleme von Verbraucherinnen und Verbrauchern einfach und kostengünstig lösen. Um das zu gewährleisten, stellt die rightmart Group allen Partnern die rightmart Plattform zur Verfügung: Von Marketing, Vertrieb, Kundenservice, Finanzierung und Backoffice-Dienstleistungen über Legal Tech-Komponenten wie Software, Daten, KI und Prozessautomatisierung ermöglicht rightmart seinen Partnerkanzleien, sich vollständig auf ihre juristischen Dienstleistungen zu konzentrieren und gleichzeitig von Skalen- und Netzwerkeffekten zu profitieren.

Zusätzlich agiert die rightmart Group unter verschiedenen Marken, die von den Partnerkanzleien betreut werden, als Vermarkter von Rechtsdienstleistungen. Dazu gehören die Kanzleimarke „rightmart: Die einfachste Kanzlei der Welt“ sowie die Legal Tech-Marken hartz4widerspruch.de, mehrbuergergeld.de oder dieselskandal-helfer.de.

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