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InsO-Up erleichtert Abwicklung von Verbraucherinsolvenzen Werbeintrag

Dass das Handy aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist, respektieren selbst Gerichtsvollzieher. Sie pfänden Laptops, Flachbildschirme und andere Wertgegenstände – lassen dem Schuldner aber sein Smartphone. Diese Tatsache ist Grundlage für eine stille Revolution in der Insolvenzverwaltung: Seit stp.one die mobile Schuldner-App InsO-Up eingeführt hat, stellen immer mehr Kanzleien bei Verbraucherinsolvenzen ihren Schuldnern diese App zur Verfügung, um mit ihnen zu kommunizieren und Dokumente auszutauschen. Die Insolvenzverwalter von Niering, Stock, Tömp (NST) gehören zu den Vorreitern der Branche und verraten, wie sie von InsO-Up profitieren.

Fakt ist: Die Kommunikation und der Dokumentenaustausch zwischen Schuldner und Insolvenzverwalter sind die Basis eines jedes Verbraucher-Insolvenzverfahrens. Dieser Prozess erfordert seitens der Kanzlei Fachwissen, Empathie und Ausdauer. Insbesondere die fristgerechte Beschaffung der für das Verfahren erforderlichen Unterlagen bindet in der Regel viel Zeit und Personal. Aus diesem Grund haben sich die Anwälte von NST entschieden, die mobile Schuldner-App einzusetzen.

Seit die Kanzlei InsO-Up nutzt, lassen sich bereits viele positive Effekte beobachten. Petra Hieber, Büroleiterin bei NST: „68 Prozent der angeschriebenen Schuldner haben sich registriert und die allermeisten von ihnen tauschen sich seither mit uns über InsO-Up aus. Das ist nicht nur intuitiv, unkompliziert und geht schneller – unsere Sachbearbeiter haben jetzt auch weniger Aufwand die Dokumente in das Dokumentenmanagement-System zu überführen.“

Wenn NST beispielsweise eine Information, eine Datei oder ein Dokument benötigt, pingt der verantwortliche Sachbearbeiter den Schuldner via SMS an und schreibt kurz und verständlich, was er bis wann und wofür benötigt. „Viele unserer privaten Schuldner haben wenig kaufmännische Erfahrung. Aber auf konkrete Fragen oder Anweisungen via Handy reagieren sie zeitnah und verbindlich. Wir kommunizieren dabei bewusst nicht in Juristendeutsch, sondern bemühen uns um eine verständliche Sprache“, erläutert Büroleiterin Hieber. Das senkt auf der Schuldnerseite die Hemmschwelle, Dokumente hochzuladen und den Sachbearbeitern bleibt viel Arbeit mit dem Scannen und Zuordnen von Unterlagen erspart. Auch die Probleme bei der postalischen Zustellung von Informationen – etwa, wenn der Schuldner umgezogen ist – gibt es nicht mehr.

Neben der Verschlankung und Dynamisierung des Prozesses hat sich NST mit der Einführung der mobilen Anwendung ein weiteres Ziel gesetzt: weg von allem Negativen, das mit einer Insolvenz verbunden ist. Auch dabei hilft die neue Lösung, denn sie integriert sich nicht nur leichter in den Alltag eines insolventen Schuldners, sondern bietet ihm auch eine Perspektive, indem sie in der dreijährigen Verfahrensdauer einen Countdown anzeigt.

-> Mehr Information zu InsO-Up finden Sie hier.