Legal Tech Studie von Wolters Kluwer und Corporate Legal Insights mit 62 Rechtsabteilungen deutscher AGs

Köln/Berlin (02.02.2018) – Laut einer aktuell erschienene Studie von Wolters Kluwer und Corporate Legal Insights unter Mitwirkung von 62 Rechtsabteilungen deutscher Aktiengesellschaften aus mehr als 15 Wirtschaftszweigen halten 70% der Rechtsabteilungen in deutschen Unternehmen die Einführung von Legal Technology für unverzichtbar. Allerdings arbeiten aktuell nur 3% der Befragten bereits strategisch an und mit entsprechenden Lösungen.

„Die obersten Ziele, die mit der Einführung von Legal Technology in der Rechtsabteilung verfolgt werden, sind die Optimierung von Arbeitsabläufen und der Kostensituation“, sagt Prof. Dr. Peter Körner, Direktor bei Corporate Legal Insights. „Daneben hoffen die General Counsel auf Verbesserungen des Risikomanagements, der Mandanteninformation und der Kommunikation mit dem Management.“ Umso überraschender sei es, so Körner, dass fast 60% der Rechtsabteilungen noch keine entsprechende Strategie formuliert hätten. Die größte Herausforderung wird in funktionsfähigen und sicheren Datenschnittstellen gesehen. Jeder fünfte Befragte erwartet, dass neue Arbeitsabläufe und ein höherer Weiterbildungsaufwand der Juristen im Hinblick auf IT-Themen erforderlich werden.

Ralph Vonderstein, Geschäftsführer Legal Software bei Wolters Kluwer Deutschland: „In vier von fünf Rechtsabteilungen hat Legal Tech der ersten Generation schon Einzug gehalten. Aber viele wollen die Entwicklung der kommenden Monate und Jahre noch eine Zeitlang beobachten, bevor sie umfänglich in Hardware, Software und Mitarbeiterkompetenzen investieren.

Weitere Informationen zur Studie findet man unter www.unternehmensjuristen.wolterskluwer.de