Legal Tech Nachrichten

Akquisition im Bereich Legal Tech: KI-Startup DeepIP übernimmt PatentMaker

Das KI-Startup DeepIP mit Sitz in Paris und New York gibt heute die Übernahme des deutschen Spezialisten PatentMaker bekannt. Durch den Zusammenschluss entsteht ein neuer Category Leader für KI-gestützte Patent-Workflows in Europa. Damit baut DeepIP seine Marktpräsenz im DACH-Raum stark aus.

PatentMaker wurde von Dr. Matthias Hofmann entwickelt. Er ist deutscher und europäischer Patentanwalt sowie Equity-Partner der renommierten Patentrechtskanzlei Boehmert & Boehmert. Seine Software hat sich zu einer der vertrauenswürdigsten Lösungen in Deutschland und Europa entwickelt. Aus der täglichen Praxis heraus konzipiert, um routinemäßige Patentarbeit zu rationalisieren, wird sie heute von fast 50 % der führenden deutschen IP-Kanzleien sowie von führenden Unternehmens-IP-Teams wie Infineon Technologies und Siemens AG genutzt.

Die globale Dynamik von DeepIP

DeepIP hat sich rasch zur führenden KI-Plattform für Patentausarbeitung und -verfolgung in den USA und Europa entwickelt. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen in weniger als neun Monaten über 40 Millionen US-Dollar eingesammelt und wird heute von mehr als 400 Anwaltskanzleien und Unternehmens-IP-Teams in 25 Jurisdiktionen auf fünf Kontinenten genutzt. DeepIP arbeitet bereits mit mehr als der Hälfte der 50 führenden nordamerikanischen IP-Kanzleien zusammen; über 25.000 Patentanmeldungen wurden auf der Plattform ausgearbeitet, was sie zum System of Record für KI-native Patentprozesse macht.

Eine vollständige Plattform für den gesamten Patentlebenszyklus

Durch die Verbindung der End-to-End- und Workflow-nativen KI-Plattform von DeepIP mit der starken Verankerung von PatentMaker im deutschen und europäischen IP-Ökosystem bieten beide Unternehmen eine umfassende, auf die Bedürfnisse von Patentfachleuten zugeschnittene Lösung.

Die Plattform ermöglicht es Kanzleien und internen IP-Teams, den gesamten Patentlebenszyklus zu begleiten – von der Erfindungsoffenbarung und Recherche zum Stand der Technik über Ausarbeitung, Einreichung und Verfolgung bis hin zur Nacherteilungsarbeit – in einer einzigen, integrierten, zuverlässigen und sicheren Umgebung. Das Ergebnis: kürzere Bearbeitungszeiten, höhere Ausgabenqualität, kontrollierte Kosten und nahtlose Zusammenarbeit zwischen Teams, Kanzleien und Rechtsordnungen.

Die Akquisition spiegelt über das Produkt hinaus einen strategischen Schritt wider: die Verbindung globaler KI-Kompetenz mit lokaler Expertise, um die nächste Generation von Patentprozessen in Europa zu gestalten. Das Ziel ist klar – KI als grundlegende Schicht der Patentarbeit zu etablieren und einen neuen Standard für die Arbeitsweise von Patentfachleuten auf dem gesamten Kontinent zu schaffen.

Stimmen zur Übernahme

Dazu Dr. Matthias Hofmann, Gründer von PatentMaker: „Der Gedanke hinter dieser Partnerschaft ist einfach: die Stärken zweier bewährter Lösungen in einer einheitlichen Plattform zu vereinen. DeepIP bringt Ressourcen, Software-Skalierbarkeit, Produkttiefe und globalen Schwung mit, während PatentMaker praktische Rechtsexpertise und ein tiefes Verständnis für Patentprozesse in Deutschland und Europa einbringt. Durch die Verbindung dieser komplementären Stärken schaffen wir die führende europäische KI-Lösung für Patentfachleute.“

François-Xavier Leduc, CEO von DeepIP, ergänzt: „Deutschland ist das Innovationszentrum Europas – und gleichzeitig ein Markt mit außerordentlich hohen Ansprüchen. Was uns an PatentMaker beeindruckt hat, ist die Tiefe, mit der es bereits in die Arbeitsabläufe der Praktiker integriert ist. Von Praktikern für Praktiker entwickelt, innerhalb der Strukturen von Boehmert & Boehmert. Das ist nicht nur technologische Kompatibilität – es ist eine gemeinsame Überzeugung, wie sich Patentarbeit weiterentwickeln sollte. Nachdem wir bereits eine signifikante Marktdurchdringung in den USA und Frankreich erreicht haben, verankert uns die Übernahme von PatentMaker noch tiefer im EPO-Ökosystem. Gemeinsam bauen wir eine Plattform, die Patentfachleuten hilft, schneller zu arbeiten, effektiver zu kollaborieren und sich auf wertschöpfende Tätigkeiten über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu konzentrieren.“

- WERBUNG -