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Vom Aktenordner zur KI: Die smarte Vertragsanalyse der Zukunft Werbeintrag

Der Umgang mit umfangreichen Texten und komplexen Strukturen ist in Kanzleien und Rechtsabteilungen an der Tagesordnung. KI-basierte Lösungen zur Vertragsprüfung können helfen, diese Aufgaben zu erledigen.

Routinetätigkeiten wie die Dokumentensuche, Vertragsprüfung oder Fristenkontrolle sind vielen Juristen lästig – zur Ausübung ihres Berufs jedoch unerlässlich. Inzwischen lassen sich diese Aufgaben nicht nur automatisieren, sondern mittels KI auf einem extrem hohen Niveau aufbereiten. Legal Twin® Contract Insights von stp.one beispielsweise agiert wie ein intelligenter virtueller Rechtsassistent: Die Lösung scannt Verträge, identifiziert Risiken, analysiert Klauseln und erstellt Berichte, sodass sich die Mitarbeiter in den Kanzleien, Rechtsabteilungen oder bei den Insolvenzverwaltern auf andere, relevantere Aufgaben konzentrieren können.

KI nimmt der Vertragsprüfung viel von ihrer Komplexität. Aufgaben, die früher Zeit und höchste Konzentration erforderten, erledigen moderne, KI-gestützte Lösungen wie Legal Twin® Contract Insights heute in wenigen Minuten. Sie erkennen zentrale Klauseln, schaffen eine effiziente Arbeitsgrundlage und sind besonders hilfreich bei engen Zeitvorgaben. Durch Risikoanalysen und intelligente Warnfunktionen filtern sie potenzielle Schwachstellen wie unpräzise Formulierungen, fehlende Regelungen oder ungewöhnliche Klauseln heraus. Tools wie Legal Twin® Contract Insights sind zudem für große Vertragsvolumina optimiert und liefern auch bei umfangreichen Textmengen konsistente, skalierbare Ergebnisse – etwa bei Due-Diligence-Prüfungen, Outsourcing-Projekten oder komplexen Lieferantenverträgen. So dauern Aufgaben, die in der Vergangenheit vielfach Tage in Anspruch genommen haben, jetzt nur noch wenige Stunden. Benötigt man bei einem Vertragspaket mit 80 Seiten in der Regel bei einer manuellen Erstprüfung 15-20 Stunden, lässt sich dieser Vorgang mit dem passenden KI-Assistenten auf 3–4 Stunden kürzen, bevor der Jurist das gezielte Review durchführt. Zudem wird die gesamte Vertragsdurchlaufzeit signifikant verringert.

Die Vorteile liegen also auf der Hand: Moderne KI-gestützte Vertragsprüfungs-Tools sind zwar keine Alleskönner, aber sehr wirkungsvoll, wenn man sie gezielt einsetzt. Besonders effektiv sind sie bei der Erkennung von Vertraulichkeitsbestimmungen, Haftungsregeln oder Kündigungsfristen. Auch beim Vergleichen, etwa zwischen Standards und Mandantenvorgaben, sind sie in der Lage, solide Vorarbeit zu leisten. Desweiteren hilft KI beim Aufdecken von Abweichungen und Risiken innerhalb von Verträgen oder der Extraktion von Metadaten.

Kurzum: KI macht die Vertragsarbeit schneller, skalierbar und standardisiert sie. Und das Beste daran: All das kann KI schon heute. Es lohnt sich also, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten dieser neuen Technologie-Ära auseinanderzusetzen. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, zunehmender Komplexität und hoher Erwartungshaltungen seitens der Mandanten, spricht vieles dafür, sich der Vorteile moderner Lösungen zur Vertragsprüfung zu bemächtigen – und das lieber heute als morgen.

Autor: Jens Décieux ist Vice President Strategy & Alliances und Syndikusrechtsanwalt bei stp.one. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Recht und Informationstechnologie – mit Schwerpunkten in strategischer Entwicklung und Partnerentwicklung. Als praktizierender Jurist kennt er die Anforderungen des juristischen Alltags aus erster Hand und übersetzt sie in skalierbare, KI-gestützte Lösungen, u. a. für Vertragsanalyse.

-> Hier mehr erfahren über den Legal Twin® Contract Insights